Kategorie: Presse
Übergabe des MobFüSysLw an die Bundeswehr
Fürstenfeldbruck - Am 19. Oktober 2010 wurde auf dem Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck der erste von insgesamt drei mobilen Gefechtsständen „Einsatzkräfte Luftwaffe“ für das Mobile Führungssystem Luftwaffe (MobFüSysLw) durch die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH an den Nutzer übergeben. Die in diesem Projekt integrierten Container wurden gemäß den anspruchsvollen Vorgaben des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) für den Gesamtunternehmer, die ESG, durch DREHTAINER konstruiert und gefertigt.
Im Beisein zahlreicher ziviler und militärischer Gäste wurde dem Präsidenten des IT-AmtBw, Wolfgang Stolp symbolisch der Schlüssel des Gefechtsstandes zur Weitergabe an den Nutzer, vertreten durch Generalmajor Joachim Wundrak, Stellvertretender Befehlshaber Luftwaffenführungskommando übergeben.
Mit dem Gefechtsstand wird die Führungsfähigkeit der Einsatzkräfte der Luftwaffe bzw. eines fliegenden Verbandes sichergestellt. Das System bietet in dreizehn Funktionscontainern rund fünfzig Arbeitsplätze, ausgestattet mit modernsten IT- und Kommunikationslösungen. Die leistungsfähigen, zentralen IT-, Funk- und Kommunikationskomponenten sind vollkommen redundant ausgelegt und in zwei Kommunikationscontainern integriert. Die Führungs-/Lagezelle mit Platz für 20 Soldaten dient als Besprechungszentrale und bietet neben einer Videokonferenzanlage modernste Multimediaausstattung. Die elektrische Versorgung des gesamten Gefechtsstands wird durch einen Stromversorgungscontainer sichergestellt.
Der Gefechtsstand ist aufgrund seiner Auslegung in unterschiedlichsten Szenarien einsetzbar und bezogen auf die Anzahl der Container, die Konfiguration der Arbeitsplätze sowie die Integration und Anbindung weiterer IT- und Kommunikationssysteme zukunftssicher und sehr flexibel erweiterbar. Das System eignet sich aufgrund seiner Modularität für alle gängigen Transportwege (Luft-, Wasser- und Landtransport, inklusive Schiene und LKW-Multi), wodurch eine schnelle Verlegefähigkeit und Betriebsbereitschaft sichergestellt werden kann: Binnen einer Woche ist das System einsatzbereit.


